Die Schneckenzucht im St. Galler Oberlande

(Quelle: Die Alpenpost 1874)

Wer durch die Bezirke Werdenberg und Sargans wandert, dessen Blick wird mit Wohlgefallen bald auf den ausgedehnten Maispflanzungen, die der Landschaft zur Zeit des Spätsommers einen tropischen Charakter verleihen, bald auf den sanftansteigenden Weinbergen ruhen,, welche von romantischen Bergtrümmern und zum Theil von noch wohl erhaltenen Schlössern überragt werden; sicherlich werden ihm auch die grossen Baumgärten gefallen, in denen ganze Dörfer wie Vogelnester in einem Busche versteckt liegen; aber schwerlich wird er sich die Mühe nehmen, einer der vielen Schneckenzüchtereien, «Schneckenhäge» genannt, welchen er hie und da begegnet, einige Aufmerksamkeit schenken, obschon sie unter den Erwerbszweigen jener Gegenden auch ihre Bedeutung haben und ausser im Bündnerlande und Tessin und in einigen Kapuzinerklöstern nur hier getroffen werden, wohl aber bei rationeller Betreibung für manch’ andere Gegend eine nicht zu unterschätzende Geldquelle werden könnten. ….
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