Bilder aus der Bergwelt
Ein Teil der folgenden Bilder und Texte wurde im Buch „Damals im Alpstein“, siehe Doazmol Band 6, veröffentlicht.
Bilder aus dem Alpstein resp. vom schönsten aller Gebirge*:
* Zitat von Albert Heim (1849-1937) aus seinem Vortrag am 8. Januar 1904 in der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft St. Gallen über das Reliefwesen und die Relieftechnik, speziell über das Säntisgebirge, gefunden im Vorwort des Säntisführers von 1908: „Als ein stolzes Gebirge habe ich vor allem den Säntis erkannt, den ich geradezu als das schönste Gebirge der Erde bezeichnen möchte und als eines der lehrreichsten zugleich, da in demselben sozusagen alle Vorzüge eines Demonstrationsobjektes vereinigt sind, welches die erdgestaltenden Kräfte, Faktoren, Erscheinungen zum Ausdruck gelangen lässt, überzeugender, als auf irgend einem andern Fleck des weiten Erdenrunds.“
Folgende fünf wunderschöne Steindrucke aus dem Alpstein wurden von Johann Edwin Wolfensberger (1873–1944) in Zürich, nach einem anonymen Künstler, gedruckt und von der Appenzeller Straßenbahn herausgegeben:
Eine wunderschöne Künstlerpostkarte über das Säntisgebirge, gesehen vom Hohen Kasten, um das Jahr 1910 nach einem anonymen Künstler, gedruckt von Carl Künzli, Zürich:
Der Maler Willi Münch-Khé (1885-1961) hat wohl zum ersten Mal im Jahr 1907 eine beeindruckende Zeichnung von den Kreuzbergen hinterlassen:
Holzschnitt von Hans Wagner (1885-1949):
Der Grafiker Albert-Edgar Yersin (1905-1984) entwarf im Jahr 1941 für die Schweiz mehrere Luftpostmarken, darunter auch zwei Marken, die den Alpstein und die Churfirsten zeigen:
Briefmarken erschienen in der Reihe Pro Patria 1955 und 1956:

Briefmarke Gräppelensee aus der Reihe Pro Patria 1955, entworfen von Eugen Lenz, Max Lenz und Franz Fedier
Dies ist die bisher einzige Briefmarke von den Kreuzbergen. Sie wurde 1969 von dem Basler Grafiker Edi Hauri (1911-1988) entworfen.
Zwei Gemälde von F. Meister, Verlag Künzli, Zürich:
Fotos:

Die Roslenalp am Fuß der Kreuzberge um 1900, mit dem Mutschen im Hintergrund. Ohne Angabe des Fotografen, Verlag Künzli-Tobler, Zürich, Nr. 1456

Blick vom fünften Kreuzberg gegen Westen um das Jahr 1920, mit dem Mutschen im Hintergrund. Aufnahme und Verlag von Jean Gaberell (1887-1949), Thalwil, Nr. 5178

Die Kreuzberge mit Saxer Lücke um das Jahr 1900. Aufnahme und Verlag der Gebrüder Wehrli (Arthur Wehrli 1876-1915, Bruno Wehrli 1867-1927, Harry Wehrli 1869-1906), Kilchberg, Zürich, Nr. 12818

Die Kreuzberge mit dem Mutschen um das Jahr 1900. Aufnahme und Verlag von L. Kirschner-Engler, St. Gallen

Die Kreuzberge von Nordosten mit dem Furgglenfirst um das Jahr 1900. Fotograf: Gebrüder Wehrli (Arthur Wehrli 1876-1915, Bruno Wehrli 1867-1927, Harry Wehrli 1869-1906), Hochgebirgsserie Nr. 12820.

Die Kreuzberge mit Mutschen von der Saxer Lücke um das Jahr 1910. Unbekannter Fotograf. Edition Photoglob, Zürich, Nr. 4328

Der erste und zweite Kreuzberg um das Jahr 1920. Fotograf: Hans Gross (1889-1942), St. Gallen, Nr. 4009

Der dritte Kreuzberg um das Jahr 1900. Aufnahme und Verlag von Hermann Guggenheim (1864-1912), Zürich, Nr. 10766

Blick vom fünften gegen sechsten, siebten und achten Kreuzberg um das Jahr 1920, mit dem Gätterifirst im Hintergrund. Aufnahme und Verlag von Jean Gaberell (1887-1949), Thalwil, Nr. 5177
Fast identischer Standort, allerdings Fotograf und Aufnahmedatum unbekannt:

Der vierte, fünfte und sechste Kreuzberg um das Jahr 1900. Fotograf: Gebrüder Metz (Heinrich Metz, Gustav Metz), Nr. 16215
Die beiden Fotos oberhalb sind dem Artikel „Vom Werden und Vergehen des Sämbtiser- und Fählensees“ im Appenzeller Kalender, Ausgabe 1939, entnommen. Der vollständige Artikel zu den Abflüssen der beiden Seen hier als PDF.

Sennhütte auf dem Alpsiegel bei Weissbad um 1900. Aufnahme und Verlag von H. Guggenheim, Zürich, Nr. 10764

Alp Tesel im Alpstein bei Wildhaus um das Jahr 1920, mit der Schafbergwand und dem Zehenspitz im Hintergrund. Ungelaufene Postkarte, ohne Angabe des Fotografen, Graphische Anstalt Imago, Zürich, um das Jahr 1920 entstanden.

Altmann vom Chreialpfirst mit ehemaliger Schäferhütte um 1910. Aufnahme und Verlag von Max Frei, St. Gallen, Nr. 2043

Der Wildhuser Schafberg, vom Gräppelensee aus gesehen, um das Jahr 1905.
Fotograf: Dr. Arnold Heim (1882-1965), war der Sohn des berühmten Schweizer Geologen Dr. Albert Heim (1849-1937).

Wildhuser Schafberg, Moor und Girenspitz, vom Gulmen aus gesehen, um das Jahr 1900.
Fotograf: Gottlieb Lüthi, Foto aus Säntisführer von 1908

Aussicht vom Altmann auf Moor (links vorne), Jöchli (vorne in der Mitte), Wildhuser Schafberg (rechts) und auf die Churfirsten um das Jahr 1900.
Fotograf: Künzli-Tobler

Arnold Heim (1882-1965), Sohn des berühmten Geologen Albert Heim, fertigte zwischen 1905 und 1920 einige sehr bemerkenswerte Aufnahmen von den Churfirsten an, darunter dieses Bild von der Rosskirche.
Die damaligen Fotografen:
Was bisher an Informationen zusammengetragen werden konnte über die Männer, die ihre Fotografenausrüstung auch in unwegsames Gelände geschleppt hatten, finden Sie unter folgendem internen Link Die damaligen Fotografen